Tierschutzverein „MINKA“

Verein zur Geburtenregulierung verwilderter-, herrenloser Katzen

Cuxhaven und Umgebung e.V.









Das war meine Struppi:

14 Jahre lang hat sie bei uns gelebt.


Jedes Jahr habe ich kranke und/oder verlassene Katzenbabies, die in der freien Wildbahn geboren wurden zu mir nach Hause genommen. Ich wurde hauptsächlich von Haus- und Gartenbesitzern angerufen, die einen Katzenwurf wegen Hundehaltung oder sonstigen Gründen nicht haben wollten.


Struppi hatte ich aus Groden todkrank mit nach Hause genommen und meine Frau Angelika hat mit sehr viel Mühe und Einsatz das Kätzchen durchgebracht.
Ein Jahr später war Struppi gesund und kommentierte alle Aktionen mit miauen. Dann kam Angelika auf die Idee Struppi unsere kleinen Flaschenbabies zu zeigen, das war ein Volltreffer:


Struppi schaute sich nach einem geeigneten leeren Schlafkorb um und brachte ein Katzenbaby nach dem anderen in diesen Korb, legte sich selbst dann dazu und putzte die Kleinen.
Über 13 Jahre versorgte Struppi alle unsere jungen Kätzchen und brachte ihnen Sozialverhalten bei.
Sie war einfach einmalig!


Struppi versorgte manchmal jährlich bis zu 30 Katzenbabies.

Als einmal eine Bekannte die Flaschenkinder versorgen musste, trat sie einem Kätzchen aus Versehen auf den Schwanz, es fing fürchterlich an zu schreien und Struppi stellte sich fauchend vor das Kleine, um es zu verteidigen.


Es dauerte eine Weile bis Struppi sich wieder beruhigte und die Bekannte die Kätzchen weiter versorgen durfte.

Da wir auch mehrere verletzte verwilderte Katzen bei uns aufnahmen, die sehr scheu und ängstlich waren, haben wir Struppi mit diesen Katzen erst mal allein in einem Zimmer untergebracht.


Wir wussten, dass Struppi sie mit gurren und putzen beruhigte und ausnahmslos schlossen diese Katzen sofort Freundschaft mit ihr.
Auch bei Streitigkeiten unter den Katzen war Struppi stehts zur Stelle und sorgte für Ruhe und keine wagte es Struppi anzugreifen oder zu verärgern.


Hier nuckeln die Kleinen


Und hier läßt Struppi die Babys laufen.

Meine liebevolle Struppi





Das ist mein Bonny, er ist 22 Jahre alt.

Er lebte in der Innenstadt Cuxhaven, in der Nähe der Kammerlichtspiele, nur auf den Dächern der vorhandenen Häuser.

Er wurde alle Jahre von einer Zahnarztpraxis aus, durch ein Fenster versorgt. Die Praxis wurde 1999 geschlossen. Die Praxisbesitzer fragten mich, ob ich den Kater zu mir nach Hause nehmen könnte, sie würden dann die Patenschaft übernehmen. Ich sagte zu. Da die tierfeindlichen Mieter der anliegenden Wohnungen immer von oben Wasser auf den Kater gossen, musste er schnellstens weg, außerdem war die Versorgung des Katers nicht mehr gewährleistet. Ich hatte derzeit drei Wochen zuvor eine schwere Knie.-Op. Helfer brachten mir alle Vorrichtungen auf diese Dächer, damit ich den Kater einfangen konnte.

Ich stand in einem Flur der Hochhäuser auf meinen zwei Gehkrücken, und konnte von hier aus den Kater auf den Hausdächern der Hinterhöfe beobachten. Ich hatte ein ca. 30 Meter langes Band bei mir, um die Falle zu schließen, wenn der Kater in die Falle hinein gehen würde. Ich hatte nur eine einzige Chance, es musste beim ersten Mal klappen. Nach zweieinhalb Tagen ging der Kater in die Falle und fing an zu essen. Ich zog sofort das Band, damit die Falle zuging.

Danach dirigierte ich den Kater in einen Transportkorb um, und nahm ihn mit zu mir nach Hause. Hier lebt er bei mir glücklich und zufrieden. Die Fürsorge der Patenschaft von dem Zahnarztehepaar verlief nach kurzer Zeit im Sande, das Problem hatte sich ja für diese Leute erledigt. Trotzdem riefen mich dieses Zahnarztehepaar an, ob ich helfen könnte, ihre eigene Katze war krank. Ich fuhr hin, half ihnen, die Katze muste ein paar mal zum Tierarzt. Sie konnten es selbst nicht mehr bewältigen. Ich erinnerte Sie an ihre Schulden, es sind 3000 Euro. Es kam aber wieder mal keine Resonanz zu mir herüber. Nach einiger Zeit erfuhr ich, das Zahnarztehepaar sei verstorben. Das war es wohl.







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